Wer immer Nein sagt, macht sich nicht gerade beliebt und gilt vielleicht sogar als Querulant. Wenn Sie dagegen häufig Ja sagen, werden Sie schnell als Mensch ohne eigenen Willen abgestempelt, als schwach, manipulierbar und ängstlich. Wer es mit übertriebener "Hilfsbereitschaft" oder starkem "Harmoniebedürfnis" allen recht machen will, schädigt sich am Ende häufig selbst! Es gibt viele Bereiche, in denen der permanente Jasager schlechte Karten hat. Besonders in der Partnerschaft, dem Berufsleben, bei der Familie und bei Freunden, aber auch in der Konsum- und Werbewelt. Diese vier Bereiche bilden die Schwerpunkte des Trainings, weil sie unmittelbare Auswirkungen auf Ihre seelische und körperliche Gesundheit haben.
Beliebt aber ausgebrannt
Trifft das auf Sie zu? Dann sollten Sie die Balance finden zwischen berechtigten Anforderungen oder Hilfeleistungen und einer übersteigerten Nachgiebigkeit. Denn ewige Jasager halten sich zwar für besonders gute oder beliebte Menschen, fühlen sich andererseits aber oft überfordert, ausgebrannt und moralisch unter Druck gesetzt. Sie wollen nahestehende Personen nicht verletzen oder im Stich lassen. Menschen, die nicht Nein sagen können, identifizieren sich über die Maßen mit ihrem Betrieb, sind leicht beeindruckbar oder im vorauseilenden Gehorsam unterwürfig. Und irgendwie fühlen sie sich auch noch schlecht dabei.
Jasagen bis zur Sucht?
Chronische Jasager entwickeln leicht ihr eigenes „Belohnungssystem“. Oft sind die Gründe dafür Überforderung und negative Stimmungen. So essen sie zum Beispiel zu viel oder kaufen unkontrolliert ein und geraten dadurch nur noch tiefer in die Bredouille. Solche Menschen nehmen kräftig zu oder verschulden sich, ohne dass sich für sie etwas zum Guten verändert. Auch dieses Verhalten ist nur ein ungezügeltes Jasagen zu den vielen süchtig-machenden Angeboten in unserer Konsumwelt.
- Seite 1: Vom JA zum NEIN
- Seite 2: Die Macht Ihres Willens
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1 Kommentare
- rockybärin70
- 02.12.2009 22:06
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erbitte den newsletter-habe nur den ersten bekommen
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