Zum traditionellen Eisstockschießen gehört natürlich eine Eisfläche. Idealerweise liegt sie inmitten einer verschneiten Berglandschaft unter einem strahlend blauen Himmel. Wenn Sie aber nicht gerade in einer Wintersportregion beheimatet sind, dürften diese idealen Bedingungen nur sehr schwer zu finden sein. Damit Sie auch in eisfreien Gebieten oder in den warmen Monaten Ihrer Leidenschaft für den Eisstocksport nachgehen können, gibt es mittlerweile spezielle Sommerlaufsohlen für die Eisstöcke. Diese bestehen im Gegensatz zu den Laufsohlen fürs Eis nicht aus Gummi, sondern aus Kunststoff und gleiten auch auf Asphalt oder Beton. Zudem sind besondere Teppiche mit einem aufgezeichneten Eisstockfeld im Handel erhältlich.
Profi oder Amateur?
Wer Eisstockschießen erst einmal testen möchte, kann die Wurfgeräte von Vereinen oder einem Verleih nutzen. Spieler, die den Sport professionell im Verein betreiben, legen sich in der Regel ihren eigenen Eisstock zu, der circa 500 Euro kostet. Fans der Improvisation und Freizeitsportler können sich mit Stöcken der Marke Eigenbau behelfen: In eine alte Gugelhupfform fügt man in die Mitte einen abgesägten Besenstiel ein und gießt das Ganze mit Zement aus. Die Gleiteigenschaften des Geräts sind zwar etwas gewöhnungsbedürftig, erfüllen aber ihren Zweck, wenn auch alle anderen Spieler mit etwas Ähnlichem auskommen müssen. Eine alte Frisbeescheibe kann als Daube herhalten.
Thema im Überblick:
- Planmäßiges Vorgehen
- Eisstockschießen zu jeder Jahreszeit
- Moderner Sport mit Tradition
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