Bis zu 80 km/h können Sie mit dem Airboard bergab erreichen. Profis fahren sogar mit Geschwindigkeiten jenseits von 100 km/h den Berg hinab. Trotz der hohen Geschwindigkeiten bedarf es keinerlei Vorkenntnisse für die Luftkissenabfahrt. Denn Airboarden ist wie Rodeln leicht zu erlernen. Die länglichen Rillen am Unterboden des Boards ermöglichen die Steuerung. Kurven sowie Richtungswechsel werden durch Gewichtsverlagerungen erreicht. Wer bremsen will, stellt das Board einfach quer. Ein Kurs zur Einführung schadet aber trotzdem nicht, weil man dort genau diese grundlegenden Elemente gezeigt bekommt.
Ausrüstung
Das Airboard besteht aus strapazierfähigem Kunststoff oder Nylon und bringt gerade mal zwei bis drei Kilo auf die Waage. Es ist klein zusammenfaltbar und damit leicht zu transportieren. Aufgeblasen misst es eine ungefähre Länge von 1,20 Meter. Die Airboards gibt es mit unterschiedlichen Fahreigenschaften für gemütliche oder rasante Abfahrten. Komplettiert wird die Ausrüstung durch Tragetasche, Luftpumpe und ein Reparaturset.
Persönliche Ausrüstung
Nur das Kissen unterm Bauch reicht natürlich nicht aus. Die Kleidung sollte bequem und wintertauglich sein. Festes Schuhwerk, Schneebrille, Helm und Knieschoner gehören zur Grundausstattung dazu. Kopfschutz und Protektoren für die Gelenke können übrigens auch von artverwandten Sportarten wie Ski und Snowboard fahren genutzt werden.
Kosten
Airboards sind ab 250 Euro im Handel erhältlich. Die langsame Variante, das Softboard, gibt es bereits ab 60 Euro. Wer nicht gleich kaufen, sondern erst einmal testen möchte, kann sich auch ein Airboard mieten. Helm und Knieschoner werden meistens mit verliehen.
Fitnesslevel
Eine durchschnittliche Kondition reicht aus.
Pistenvoraussetzung
Das Airboard kommt sowohl mit präparierten Pisten als auch mit Pulverschnee gut zurecht. Auf der Skipiste hat es allerdings nichts suchen. Mit dem Luftkissen dürfen Sie sich, wie mit dem Schlitten, auf der Rodelpiste vergnügen.
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