Die Wasserqualität von Badeseen wird regelmäßig von den örtlichen Gesundheitsämtern untersucht. Geben die grünes Licht oder in diesem Fall blaues, kann man recht unbedenklich abtauchen. Abrufen kann man die Daten bequem im Internet. Virtuelle Badekarten zeigen in unterschiedlichen Farben die Qualität der Badestellen an. Allgemein gilt, dass Seen, die blau und grün markiert sind, eine sehr gute oder gute Wasserqualität haben. Kritisch wird es bei Farben wie gelb oder orange. Bei rot sollte man definitiv nicht ins Wasser gehen.
Diesen Empfehlungen sollten Sie auch wirklich folgen. Denn werden Seen erst einmal gesperrt, dann sind sie meistens durch giftige Algen, Bakterien oder Viren belastet. Diese Verunreinigungen können zu Hautreizungen, Darmreizungen, Übelkeit, Durchfall oder Erbrechen führen. Und so sollte ein Tag am See nicht enden. Die Wasserqualität kann im Sommer auch schnell umschlagen. Deswegen ist ein kritischer Blick auf und ins Wasser nie verkehrt. Wenn das Wasser blau schimmert, sehr trüb ist, Sie im knietiefen Wasser Ihre Füße nicht mehr sehen oder es sehr unangenehm riecht, dann sollten Sie ins Freibad ausweichen.
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