Wasser, Luft, Magnet?
Fitness fürs Wohnzimmer: Ruderergometer sind ideale Trainingsgeräte für die eigenen vier Wände – und im Vergleich zu anderen Fitnessgeräten gar nicht so teuer. Die Auswahl verschiedener Hersteller und Modelle ist groß. Aber wo liegen die Unterschiede? Welches Ergometer eignet sich für welche Zwecke? Und wie tief müssen Sie beim Kauf in die Tasche greifen? AOK-c@re hat acht Rudergeräte genauer unter die Lupe genommen.
Die allgemeinen Erkenntnisse gleich vorweg:
Besser mit Seilzug
Mit einem Seilzuggerät sind Sie auf der sicheren Seite. Hier ziehen Sie mit beiden Händen an einem Griff, was Koordination und Bewegungsabläufe erleichtert. In Fitnessstudios finden Sie fast ausschließlich Ergometer dieser Art. Auch die Profis halten sich mit Seilzug-Ergometern fit.
Alternativ gibt es Systeme, bei denen Sie zwei separate Rudergriffe bedienen. Das erschwert die Bedienung und erhöht Fehlerquellen. Die so genannten Auslegermodelle sind zwar häufig günstiger als die meisten Seilzug-Modelle, dafür aber von vergleichsweise schlechter Qualität.
Widerstandssysteme
Beim Training am Ergometer kämpfen Sie im wahrsten Sinne des Wortes gegen Naturgewalten. Je nach Modell leisten Luft, Wasser oder ein Magnet-Bremssystem den Widerstand. Preiswerte Geräte arbeiten mit einem Hydrauliksystem, das aber schnell verschleißt, sodass die Trainingsfreude nur von kurzer Dauer ist.
- Magnetbremse: Hier sorgen Dauer- oder Elektromagneten für den gewünschten Widerstand. Dieses System kann problemlos verstellt werden und erlaubt sehr runde Ruderbewegungen.
- Luft: Wie bei einem Windrad verdrängen Sie mit jedem Ruderzug eine Luftmasse. Je höher die gewählte Widerstandsstufe ist, umso mehr Luft fließt in das Windrad und umso schwerer wird der Ruderzug. Der erzeugte Wind erfrischt den Sportler und vertreibt die Stille.
- Wasser: Dem realen Rudererlebnis am nächsten kommen Ergometer mit Wasserwiderstand. Bei einigen Modellen ziehen Sie mit der Ruderbewegung ein Paddel durch eine Wassertrommel. Bei anderen Modellen hebt der Ruderzug eine vorher festgelegte Menge Wasser in die Höhe.
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