Training nach Plan

Eintagsfliege oder Dauerbrenner? Fitness-Coach-Nutzer berichten von ihren Erfahrungen mit dem Training und wie es ihnen danach ergangen ist.

Bild: Triathleten beim Schwimmen
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Marc Fabry: Im Triathlon-Fieber

Marc Fabry auf dem Rennrad

Vom Volkstriathlon über die olympische Distanz bis hin zum halben Ironman: Marc Fabry hat das Triathlon-Fieber gepackt. Die Herausforderung Schwimmen - Radfahren - Laufen faszinierte den heute 40-Jährigen schon lange. Den nötigen Motivationsschub gab 2008 ein Aufruf von AOK-c@re: Gesucht wurden Leser, die sich mit dem Fitness-Coach auf den Volkstriathlon in Bad Saulgau in Oberschwaben vorbereiten wollten. Marc bewarb sich,  und wenige Wochen später kam die Zusage. „Da gab es kein Zurück mehr – und das war auch gut so“, sagt er.

Danach zündete der Autoliebhaber den Turbo. Noch vor Ende des 12-wöchigen Trainingsprogramms nahm er an seinem ersten Volkstriathlon (500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen) teil. Wenig später beendete er den Wettbewerb in Bad Saulgau nach 1:20:30 Stunden auf Platz 88. Seitdem verlässt Marc das Haus selten ohne Sportklamotten. „Ein Paar Laufschuhe habe ich immer dabei, und eine Lauf- oder Badehose passt in jeden Koffer.“ Nach dem Volkstriathlon absolvierte Marc vier Wettkämpfe über die doppelt so lange, olympische Distanz. Auch vor einem halben Ironman machte der Zimmerermeister nicht Halt.

Zwangspause auf dem Weg zum Ziel

Die weitere Marschroute schien klar: „Bevor ich 40 werde, will ich den Ironman finishen“, verkündete Marc schon nach seinem ersten Volkstriathlon. Doch sein Körper machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Er bekam Probleme mit den Achillessehnen, litt unter Erschöpfung. „Ich wusste einfach nicht genau, wann der richtige Zeitpunkt ist, mit dem Training aufzuhören“, gesteht er. Die gute Seite der Zwangspause: Marc konnte sich auf den Beruf konzentrieren und übernahm den Holzbau-Betrieb seiner Eltern.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Seit letztem Sommer ist Marc wieder voll im Training. Acht bis zwölf Stunden pro Woche widmet er seinem Hobby. Abends geht er mit Stirnlampe laufen. Irgendwo hat immer ein Schwimmbad auf, in dem er seine Bahnen ziehen kann. Und für seine Lieblingsdisziplin, das Radfahren, war er gerade im Trainingslager auf Mallorca.

In der Saison 2011 will Marc wieder Wettkämpfe bestreiten. Sie sind eine Zwischenstation auf dem Weg zum großen Ziel: Im Oktober 2012 steht der Ironman in Barcelona auf dem Programm. Die offizielle Ankündigung im Freundes- und Bekanntenkreis hat Marc schon hinter sich, der Plan steht fest: „Wenn man etwas wirklich will, dann funktioniert es auch. Dann gibt es kein Hindernis. Auch kein schlechtes Wetter.“

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