Training mit dem Partner: Ein No-go?

Sport mit oder ohne Partner? Klartext und Verständnis sind beim gemeinsamen Auspowern gefragt. Dann kommt die Liebe auch ins Ziel.

Bild: Paar mit Frisbee
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Besser Doppel als Einzel

Es könnte alles so schön sein: Die Sonne scheint, ein laues Lüftchen weht. Peters neue Laufschuhe passen wie angegossen. Er atmet tief ein und wieder aus. Sein Puls ist gleichmäßig und es joggt sich quasi von alleine. Da quengelt es von hinten: „Nicht so schnell! Du hast mir versprochen, dass du dich an mein Tempo anpasst!“ Jetzt heißt es langsam machen und die beste Laufphase des Lebens beenden oder einen Konflikt mit Katrin riskieren.

Kennen Sie das? Und haben Sie sich auch schon geschworen, nie wieder mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin laufen zu gehen? Dabei kann gemeinsames Sporttreiben so schön sein. Sie können sich gegenseitig motivieren, wenn der Schweinehund mal wieder auf der Couch bleiben will. Oder noch viel besser – Sie lassen sich von der Leistung Ihres Partners antreiben und richten dadurch Ihre Grenzen neu aus. Außerdem sind gemeinsame Interessen eine Wohltat für die Beziehung.

Ihr Partner kann nicht wissen, was Sie wollen

Das funktioniert aber nicht immer. Häufigste Ursachen für frustrierende Sportpartnerschaften sind unterschiedliche Leistungsniveaus oder differierende Ansprüche. Sie will einen kreativen Sport wie Tanzen, er braucht Laufen zum Auspowern. Oder er will sich in einem Match messen und sie nur Zeit mit ihm verbringen. Bevor sich Paare entscheiden, gemeinsam in ihre Turnschuhe zu schlüpfen, sollten sie erst einmal Klartext miteinander sprechen, rät Sportspsychologin Dr. Jeannine Ohlert: „Oft denken Menschen, der andere weiß, was sie selbst wollen. Nein, weiß er nicht! Und deswegen finde ich es ganz wichtig, dass man vorher abspricht, was die Bedürfnisse und Ziele der Partner sind.“

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