Wenige Glückliche machen es vor: Sie schaffen es, ihre Zeit richtig einzuteilen, beherrschen die hohe Kunst der Zeitbalance und gewinnen dadurch Spielraum für all jene Dinge, die ihnen im Leben wichtig sind. Leider erreichen nur wenige dieses Ziel ohne Anleitung. Allen anderen rät Patricia Lück, Psychologin im AOK-Bundesverband, zu einem systematischen Zeitmanagement. "Nehmen Sie das Zepter selbst in die Hand, werden Sie nicht zum Spielball des Dringlichkeitswahns."
Beim Zeitmanagement geht es im ersten Schritt darum, Aufgaben realistisch einzuschätzen, Prioritäten zu setzen und Arbeitsabläufe entsprechend zu planen. So können Zeitdiebe ausfindig gemacht und Aufgaben strukturiert werden. "Im Ergebnis arbeitet man nicht nur effektiver, sondern erspart sich Zeitdruck und damit unnötige Belastungen", erläutert die AOK-Expertin für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Unterstützung bietet die Gesundheitskasse im Internet zum Beispiel mit ihrem "Arbeitstypen-Test".
Der erste Schritt zu einer sinnvollen Einteilung des Tages ist eine Bestandsaufnahme. Lück: "Beobachten Sie sich selbst etwa eine Woche lang, notieren Sie den Zeitaufwand für die jeweiligen Aufgaben und verschaffen Sie sich damit ein Bild von Ihrem Tagesablauf." Ziel ist es dabei nicht, mehr Aufgaben zu erledigen, sondern wichtige Aufgaben konzentriert bearbeiten zu können.
- Seite 1: Prioritäten setzen
- Seite 2: Der Weg führt durch die "ALPEN"
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