Neues Jahr, neues Glück?

Der stete Wunsch nach Veränderung lässt uns zu Jahresbeginn meist utopische Ziele aussprechen. Warum tun wir uns das immer wieder an?

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Die Natur gibt’s vor

Alle Jahre wieder kommt zu Jahresbeginn der Wunsch auf, alles anders, gar besser zu machen. 365 unverbrauchte Tage sollen diesmal sinnvoll genutzt werden. Vorsätze müssen her! Abspecken, aufsteigen, verlieben, ertüchtigen, entspannen oder entsagen. Was haben Sie vor? Welchem dieser Vorsätze gehen Sie Ende Januar noch nach? Und warum haben Sie sich eigentlich zu Beginn des Jahres darauf eingelassen?

Biologisch betrachtet verändern wir uns von der Geburt bis zum Tod ständig. Diese körperlichen und geistigen Veränderungen gehen auch mit sozialem Wandel einher, der wiederum Einfluss auf unsere Interessen und Einstellungen hat, sie mehr oder weniger stark prägt. Veränderung liegt also in unserer Natur, wird aber auch von unserer Umwelt beeinflusst.

Für Psychotherapieforscher Klaus Glawe ist der Wunsch nach Selbstwerterhöhung ein menschliches Grundbedürfnis. Viele weitere psychologische Theorien zählen auch Veränderung, Erfolg und Anerkennung dazu. Ersteres vor allem, um mit mehr Spannung im Leben Langweile und Untätigkeit zu vermeiden. Selbstwerterhöhung, Erfolg und Anerkennung sind der Motor dafür.

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