Musik oder keine Musik? Das ist des Joggers Frage. Während Puristen darauf schwören, die Natur und sich selbst besser wahrnehmen zu können, setzen die Musikhörer unter den Läufern auf Motivation und Ablenkung. Sogar von einer besseren Laufleistung ist zuweilen die Rede. Bietet Musik diese Vorteile wirklich und wird sie als Triebfeder verkannt, oder stellt sie eher ein Risiko für den Läufer dar?
Musik wirkt euphorisierend, das ist beim Laufen nicht anders. Der Lieblingssong kann also über schwierige Situationen auf der Laufstrecke hinweg helfen. Aber Wissenschaft und Sportmedizin sind sich nach wie vor uneinig über den Einsatz von Musik während des Lauf-Workouts. Sportpsychologe Costas Karageorghis von der englischen Brunel University ist zum Beispiel überzeugt, dass Jogger von rhythmischen Klängen profitieren können. Ganze 20 Prozent Leistungssteigerung spricht er Laufmusik zu, die mit 120 bis 140 Schlägen pro Minute ins Ohr bläst.
Sportmediziner von der Universität North Carolina stellten dagegen Nebeneffekte fest, die die Gesundheit beeinträchtigen: Musik, egal in welchem Tempo, fördert die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol, was sogar zu Herzproblemen führen kann. Zudem maßen die Wissenschaftler eine Erhöhung der Hauttemperatur, wie sie eher für Wutanfälle typisch ist. Ganz schön viel Stress für unseren Körper!
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Thema im Überblick:
- Stress lass nach
- Sieben Stunden Schlaf?
- Isotonisch = sportlich?
- Musik beim Joggen?
- Doppel oder Einzel?
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