Der Körper schwitzt, die Kehle brennt und wir brauchen Erfrischung. Wasser ist an heißen Tagen das Mittel gegen Durst und gleichzeitg eine Wohltat für unseren Körper. Denn bei großer Hitze läuft unsere körpereigene Klimaanlage auf Hochtouren. Der Körper scheidet über fünf Millionen Schweißdrüsen Flüssigkeit aus, die an der Hautoberfläche verdunstet und damit die Körpertemperatur senkt. Bis zu einem Liter Flüssigkeit verlieren wir so täglich im Durchschnitt. An heißen Tagen oder unter großer körperlicher Anstrengung können es sogar bis zu sechs Liter sein.
Schwitzen entzieht unserem Körper so lebenswichtiges Wasser. Wenn wir nicht ausreichend für Nachschub sorgen sind Müdigkeit, Schwindel und Kopfschmerzen Symptome, die sich am schnellsten einstellen. Auch die Verdauung kann durch zu wenig Wasser ins Stocken geraten.
Nicht zu kalt und nicht zu heiß!
Glücklicherweise greifen wir bei Temperaturen über 30 Grad automatisch zur Flasche. Zur gut gekühlten Flasche aber bitte! Schließlich wollen wir das Gefühl der Erfrischung spüren, wenn eiskaltes Wasser durch die Kehle rinnt und dabei ein leichter Schauer über die Haut fährt.
Leider bewirken kalte Getränke aber genau das Gegenteil. Ist der kalte Guss nämlich erst einmal im Magen angekommen, wird er dort erwärmt, damit unsere Betriebstemperatur nicht aus dem Gleichgewicht gerät. Das kostet Energie und kurbelt den Kreislauf an. Die Folge: Wir schwitzen noch mehr als zuvor und scheiden damit das Wasser gleich wieder über die Haut aus. Die Trinkgewohnheit der Beduinen, an heißen Tagen heiße Getränke zu trinken, hat allerdings den gleichen Effekt. Denn auch dabei muss im Magen das Heißgetränk auf Körpertemperatur gebracht werden.
Eiskalt für zwischendurch
Getränke, die bereits Körpertemperatur haben, werden sofort aufgenommen. Die Flüssigkeit gelangt direkt in den Blutkreislauf und zu den Organen, wovon vor allem das wasserreiche Gehirn profitiert. Keine Angst: Das bedeutet nicht, dass Sie Ihre Getränke im Sommer umständlich auf 37 Grad erwärmen müssen. Es reicht aus, wenn Sie Ihren täglichen Wasservorrat außerhalb des Kühlschranks lagern. Als Richtwert gelten pro Körperkilo 35 Milliliter Flüssigkeit. Und wenn Sie es schaffen, Ihren täglichen Bedarf abzudecken, dann spricht auch nichts gegen eine zusätzliche eiskalte Erfrischung nach dem Sport oder in der Mittagspause.
Thema im Überblick:
- Stress lass nach
- Sieben Stunden Schlaf?
- Isotonisch = sportlich?
- Musik beim Joggen?
- Doppel oder Einzel?
- Eiskalte Getränke?
- Ist Gemüse mein Fleisch?
- Neues Jahr, neue Vorsätze?
- Muss es immer Joggen sein?




