Das Wort Rasul oder in der Originalsprache „Rhassoul“ ist abgeleitet von der semitischen Wurzel „ghasala“, was so viel wie Waschen bedeutet. Diese Bezeichnung ist zwar richtig, spiegelt aber nicht vollständig das wider, was Rasul eigentlich ist: eine sinnliche und entspannende Zeremonie. Die orientalische Anwendung, die etwa eine Stunde dauert, beginnt mit einer kurzen Dusche. Mit dieser lassen sie den Alltagsstaub und am besten auch gleich die täglichen Sorgen in der Kabine zurück.
Danach reiben Sie sich mit Heilschlämmen in unterschiedlichen Farben und Körnungen ein. Sie sind der Tonerde ähnlich und jeweils für bestimmte Körperpartien vorgesehen. Für das Gesicht steht zum Beispiel eine fein gekörnte Peeling-Erde bereit während die Füße schon mal eine grobkörnigere Abreibung vertragen können. In kreisenden Bewegungen werden die Heilschlämme auf Ihrem gesamten Körper verteilt. Je nach Wunsch können Sie dies selbst tun, einem Bademeister überlassen oder sich mit Ihrer Begleitung gegenseitig im Schlamm „suhlen“.
Das Peeling massiert und festigt auch untere Hautschichten und entfernt abgestorbene Hautzellen an der Oberfläche. Für diesen Teil der Anwendung befinden Sie sich in einem relativ trockenen Raum, so dass der aufgetragene Schlamm innerhalb weniger Minuten fest wird.
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Thema im Überblick:
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- Die Kraft der Kräuterbäder
- Wellness zum Selbermachen
- Hamam: Baden auf Türkisch
- Rasul: Baden auf Ägyptisch
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