Gestresst, erschöpft, erkältet? Dann lassen Sie doch schon einmal das Badewasser ein! Mit einem Kräuterbad bringen Sie Körper und Seele wieder ins Gleichgewicht. Denn Temperatur und Wasserdruck reizen die Reflexzonen der Haut. Die Nervenenden nehmen die ankommenden Reize auf und leiten sie über das vegetative Nervensystem weiter an die Organe im Inneren des Körpers. Aber auch chemische Einflüsse spielen eine Rolle: Die Haut quillt auf und wird aufnahmefähiger für wasserlösliche Stoffe.
Die Formen der äußerlichen Wasseranwendungen sind vielfältig: Teil-, Sitz- und Ganzkörperbäder, Güsse und Waschungen übermitteln heilende Impulse an die Haut. Zusätzlich wirkt die Aufnahme von Dämpfen über die Schleimhäute während des Bades und durch Inhalationen mit Kräuter- oder Aromazusätzen. Sitzbäder haben je nach Badezusatz beruhigende, entzündungshemmende oder durchblutungsfördernde Effekte.
Riecht gut, tut gut
Mit Bädern können Leiden gelindert, Heilungsprozesse beschleunigt und das allgemeine Wohlbefinden verbessert werden. Wer Anspannung und Stress loswerden möchte, für den ist ein Bad also genau das Richtige. Dazu gibt es die unterschiedlichsten Badeessenzen. Wenn Sie Ölbäder mögen, können Sie ätherisches Öl ganz einfach mit Jojoba- oder Mandelöl mischen. So verzichten Sie auf die vielen unnötigen Zusatzstoffe, die meistens in Fertigprodukten vorhanden sind.
Beim Baden entfalten sich die ätherischen Öle vor allem über die Haut und die Nase. Sowohl die Stimmung als auch der Organismus des Menschen reagiert auf diese Impulse. Von der Kamille über den Lavendel bis zum Rosmarin – viele Heilkräuter sind wertvolle Ergänzungen zum gesunden Nass. Sogar das Wasser, in dem Kartoffeln gekocht wurden, hat eine heilende Wirkung. Nach einem schweren Arbeitstag bekämpften Bäuerinnen ihre dick geschwollenen Füße mit einem Kartoffelfußbad.
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Thema im Überblick:
- Entspannung für Körper und Seele
- Die Kraft der Kräuterbäder
- Wellness zum Selbermachen
- Hamam: Baden auf Türkisch
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