Hamam: Baden auf Türkisch

Wohlfühlen wie in „1001 Nacht“: ein Besuch im Hamam macht’s möglich! Lassen Sie im Warmluftbad und bei einer Massage alle Sorgen hinter sich.

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Schritt für Schritt zur vollkommenen Entspannung

Kleiner Tipp vorneweg: Bringen Sie für den Besuch eines Hamam Zeit mit. So können Sie die wohlige Zeremonie aus Seifenschaum, Massage und feuchter Haut am besten auf sich wirken lassen.

Im Islam ist der Besuch eines Hamam ein religiöses Ritual und dient der gründlichen Reinigung vor dem Gebet. Befreien auch Sie sich gleich zu Beginn mit einer kurzen Dusche vom Alltagsstaub sowie den täglichen Sorgen und Pflichten. Frei für die erste Entspannung, ruhen Sie sich dann im „Maslakh“ aus, einem Raum mit Zimmertemperatur. Sie sind mit einem Leinentuch bekleidet, denn das Hamam ist kein Nacktbereich.

Anschließend wandern Sie weiter in das „Sogukluk“. In diesem Raum, der eine Temperatur von 30 bis 40 Grad Celsius hat, finden Sie das „Göbbek“, eine beheizte Marmorfläche. Wärmen Sie sich hier ganz allmählich auf. Nun sind Körper und Geist bereit für den wichtigsten Teil der Zeremonie: Bei circa 50 Grad Celsius liegen Sie im so genannten feuchten Warmluftbad, in dem Sie ein Schleier feuchter Nebelschwaden umgibt. Ihre Aufmerksamkeit widmet sich mehr und mehr der schweißtreibenden Angelegenheit Ihres Körpers, der durch die Hitze in ein leichtes, heilendes Fieber versetzt wird.

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