Heilkräutertees helfen bei vielen Beschwerden wie zum Beispiel leichten Unruhezuständen, Einschlafstörungen, Erkältungskrankheiten, Magenverstimmungen, bei Appetitlosigkeit oder leichteren Durchfallerkrankungen. Auch eine vom Arzt verordnete Therapie kann mit der Gabe eines Arzneitees unterstützt werden.
Aber nicht jeder Kräutertee ist auch ein Arzneitee. Gerade bei bekannten Heilkräutern wie Kamille und Pfefferminze ist das etwas verwirrend. Ein Tee kann beides sein: Lebensmittel oder Medizin. Wird dem Tee eine heilende Wirkung zugeschrieben, so gilt er als Arzneimittel. Besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt, ob und welcher Arzneitee Ihre Therapie sinnvoll ergänzt.
Allgemein gilt:
- Je kränker der Patient, desto dünner sollte der Tee sein. Am besten erst einmal warmes, abgekochtes Wasser reichen, dann erst Heiltees. Langsam die Konzentration der Heilkräuter steigern.
- Heiltees sind wirksame Arzneien und keine Genussmittel. Daher sollten Sie nur bei Bedarf kurmäßig angewendet werden: drei bis vier Wochen lang täglich trinken, dann zwei Wochen Pause einlegen.
- Die getrockneten Kräuter werden mit kochendem Wasser übergossen. Den Aufguss lässt man fünf bis zehn Minuten zugedeckt stehen, und seiht ihn anschließend ab.
- Übrigens: Nervenberuhigende oder schweißtreibende wie auswurffördernde Tees sollten leicht gesüßt werden.
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Thema im Überblick:
- Trinken Sie sich fit
- Tees bei Magen-Darm-Erkrankungen
- Erkältungstees
- Blasen- und Nierentee
- Herz- und Kreislauftee
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