Richtig gekocht ist halb gewonnen

Wer Kartoffeln mit der richtigen Kocheigenschaft wählt und sie schonend zubereitet, dem gelingt optisch wie inhaltlich das perfekte Kartoffelgericht.

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Richtig gekocht ist halb gewonnen

Die Art der Zubereitung entscheidet, wie viele der wertvollen Inhaltsstoffe in der essfertigen Kartoffel verbleiben. Bratkartoffeln enthalten zum Beispiel nur noch die Hälfte des Vitamin C einer rohen Kartoffel. Bei Salzkartoffeln gehen 14 bis 30 Prozent verloren, während in Pellkartoffeln noch das gesamte Vitamin C enthalten ist! Es lohnt sich also, bei der Zubereitung einige Tipps zu beachten:

Waschen

Die Kartoffeln mit einer weichen Bürste und kaltem Wasser gründlich säubern.

Putzen

Grüne Stellen und Keimansätze („Augen“) unbedingt entfernen, denn sie können das giftige Solanin enthalten und den Gehalt des gesundheitsschädlichen Acrylamids erhöhen. Geschälte und zerkleinerte Kartoffeln schnell weiter verarbeiten, um Vitaminverluste gering zu halten.

Kochen

Kartoffeln laugen beim Kochen aus. Wertvolle Vitamine und Mineralstoffe gehen verloren. Daher die Knollen am besten ungeschält und unzerkleinert als Pellkartoffeln zubereiten. Das vitaminschonendste Verfahren ist das Kochen im Schnellkochtopf. Steht nur ein einfacher Kochtopf zur Verfügung, die Kartoffeln nur knapp mit Wasser bedecken und den Topf mit dem Deckel fest verschließen.

Auf den richtigen Kochtyp kommt es an

Jede Kartoffel kocht anders. Damit das Kartoffelrezept gelingt, wählen Sie am besten schon beim Einkauf die Sorte mit der gewünschten Kocheigenschaft aus. „Die Mehligen“ sind durch ihren hohen Stärkegehalt etwas trockener und brechen beim Kochen leicht auf. Daher lassen sie sich gut in Suppen, Pürees, Klößen und Eintöpfen verarbeiten. Ist hingegen „in Form bleiben“ gefragt, sind die festkochenden Varianten die richtige Wahl. Sie bleiben formschön, ob gekocht, gebraten oder gebacken: perfekt für Salate und Aufläufe sowie als Salz-, Pell- oder Bratkartoffeln. Der dritte Kochtyp „vorwiegend festkochend“ ist am anpassungsfähigsten und daher auch am beliebtesten. Diese Sorten bleiben beim Kochen fest und haben trotzdem eine angenehm weiche Konsistenz. Neben Salz-, Pell- oder Grillkartoffeln eignen sie sich vor allem für die Zubereitung von Rösti und Pommes frites.

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Kommentare lesen

1 Kommentare

  • Lady Kossi
  • 27.06.2011 21:19

Tolle Knolle

Endliche wird im Schwabenland die Kartoffel mal gewürdigt! Ich kenne die Kartoffel in vielen Gerichten schon von Kindheit an und habe sie schon immer gerne gegessen! Nur wenn ich hier von der Kartoffel spreche oder mich erdreiste auch nur ein Kartoffelgericht zu kochen (ausser natürlich Schwäbischen Kartoffelsalat) wird es nicht gegessen! Von der Kartoffel wird man satt und es hält lange an. Man bekommt nicht gleich nach 1 - 2 Stunden schon wieder Hunger! Ich habe mit Kartoffelgerichten leichter abgenommen als mit Nudelgerichten!

 

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