Bevor Sie loslegen gilt es jedoch eine Menge Entscheidungen zu treffen: mit Eiern oder ohne, handgerollt oder mit der Maschine gepresst, gefärbt oder gefüllt?
Mit pürierter Rote Bete können Sie eine tiefrote, feierliche Pasta kredenzen, mit Safran leuchtet sie sonnengelb und mit geschmolzener Blockschokolade schmeckt sie süß. Alles ist erlaubt. Hauptsache die Zutaten sind frisch und hochwertig. Denn wenn Sie sich schon mal ins Zeug legen, sollte die Qualität vom Ei bis zur Pasta stimmen.
De Santis rät, einen fertigen Pastateig zwei Tage im Kühlschrank ruhen zu lassen. Vor der endgültigen Verarbeitung muss er allerdings wieder Zimmertemperatur erreichen. Kenner der Szene empfehlen, sich während der Pastazubereitung gemütlich eine Kanne Kaffee aufzubrühen. Der Kaffee kommt Ihnen zugute und die entstehende Luftfeuchtigkeit bekommt der Pasta.
Die Hauptdarsteller im Pastateig
- Hartweizengries kennen Sie von der Pasta secca, der getrockneten Nudel. Er klebt gut und macht die Pasta koch- und bissfest, ist jedoch schwieriger zu verarbeiten.
- Weichweizengries klebt weniger. Er nimmt zudem mehr Wasser auf und bildet daher einen weicheren Teig. Die Verarbeitung ist dadurch einfacher.
- Mehl sollte möglichst frisch und fein gemahlen sein, denn dann enthält es eine größere Menge wertvoller Nährstoffe und macht den Teig außerdem schön weich.
- Eier müssen nicht unbedingt in den Pastateig, erleichtern jedoch die Verarbeitung und verfeinern sowohl die Farbe als auch den Geschmack.
- Meersalz eignet sich zur Pastaherstellung besonders gut, weil es der Nudel einen guten Geschmack verleiht und viel Jod enthält.
- Seite 1: Hausgemachte Pasta: jede Nudel ein Unikat
- Seite 2: Welche Soße passt zu welcher Nudel
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