Kohlenhydrate: Gesunde Sattmacher

Schlemmen ohne schlechtes Gewissen? Solange Sie die richtigen Kohlenhydrate zu sich nehmen, dürfen Sie sich satt essen. Wir sagen Ihnen welche.

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Bei diesen Sattmachern können Sie ordentlich zugreifen: Hülsenfrüchte, Kartoffeln, Brot, Reis und Nudeln sowie Obst, Gemüse, Salat und Rohkost. Sie liefern nicht nur lange vorhaltende Energie aus Kohlenhydraten, sondern auch wertvolle Vitamine, Mineral- und sekundäre Pflanzenstoffe. Doch damit nicht genug: Reichlich Ballaststoffe vergrößern das Nahrungsvolumen und sorgen dafür, dass der Zucker aus der Nahrung nur Schritt für Schritt ins Blut abgegeben wird. Das macht lange satt und beugt Heißhungerattacken vor. Zudem bringen die teilweise enthaltenen unverdaulichen Pflanzenfasern Ihre Verdauung auf Trab. Für Getreide gilt: je vollwertiger, desto ballaststoffreicher. Lassen Sie sich daher Brot, Reis und Nudeln häufiger aus dem vollen Korn schmecken.

Setzen Sie auf die „Sattmacher-Kohlenhydrate“

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, mindestens die Hälfte der Tagesenergie aus Kohlenhydraten zu beziehen. Damit sind vor allem die „Sattmacher-Kohlenhydrate“ aus Obst, Gemüse und Getreideprodukten gemeint. Schön zum Genießen, aber nicht zum Durstlöschen oder Sattessen: Cola, Limonade, Weißbrot, Kuchen, Gebäck, Marmelade, Honig und Zucker. In diesen Lebensmitteln steckt schnell verfügbare Energie aus Kohlenhydraten, die rasch verpufft. Die Folge: der Hunger meldet sich schon nach kurzer Zeit zurück. Wer also bei Kohlenhydraten clever auswählt, bleibt länger satt und hält die Figur in Form.

Übrigens:

  • Wasser ist der beste Durstlöscher – egal, ob aus der Leitung oder aus der Flasche.
  • Wer es lieber fruchtig mag: Ungezuckerte Früchtetees erfrischen ebenfalls mit null Kalorien.
  • Tipp für Saftfans: Immer großzügig „schorlen“ – am besten einen Teil Saft mit drei Teilen Wasser verdünnen. So bleibt´s schön fruchtig und die Kalorien sind noch im grünen Bereich.
     

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Kommentare lesen

7 Kommentare

  • Sabine Drexler AOK Baden-Württemberg
  • 02.05.2012 14:11

Sehr geehrte Heike P.

die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt in ihren Standards regelmäßig täglich kleinere Portionen zu Essen. Dabei kommen Sie neben den 3 Hauptmahlzeiten und zwei Zwischenmahlzeiten auf 5 Portionen, die Sie über den Tag verteilt zu sich nehmen sollten. Dabei kommt es bei der Zusammensetzung grundsätzlich darauf an, ca 50-60 % Kohlenhydrate, 25-30 % Eiweiß und 10-15 % Fett in der täglichen Ernährung abzudecken. Für einen gleichmäßigen Insulinspiegel sind regelmäßige Mahlzeiten günstig (das kann eine Zwischenmahlzeit auch ein später Snack sein). Für eine ausgewogene Ernährung können Sie jede Mahlzeit in der obengenannten Zusammensetzung zusammenstellen. Es gibt derzeit keine wissenschaftlichen Erkenntnisse, weshalb nach 18 Uhr auf Kohlenhydrate verzichtet werden sollte - im Gegenteil z.B. sehr fettreiche Speisen am Abend belasten häufig das Verdauungssystem und können dadurch auch Unwohlsein hervorrufen. Ein Stück Obst können Sie selbstverständlich auch nach 18 Uhr noch verzehren. Wenn Sie Bedenken bzgl. Ihres Insulinspiegels haben, können Sie Obst am Besten in Verbindung mit einem Milchprodukt (z.B. im Joghurt oder Quark) verzehren, so steigt der Insulinspiegel trotz des Fruchtzuckers im Obst insgesamt langsamer an. Freundliche Grüße Sabine Drexler

 
  • Heike P.
  • 10.04.2012 20:54

Kohlenhydrate auch am Abend?

Hallo zusammen ! Ich habe mich sehr mit dem Thema Kohlenhydrate auseinandergesetzt und wurde sehr oft damit konfrontiert, dass man am Abend auf Kohlenhydrate komplett verzichten sollte, ebenso auf Obst wegen des Fruchtzuckergehaltes. Sprich: Nach 18 Uhr kein Obst, Brot, Kartoffeln, Nudeln, Reis, u.ä. mehr. Ausserdem sollten keine Zwischenmahlzeiten gegessen werden sondern zwischen den einzelnen Mahlzeiten 4-5 Stunden liegen damit der Insulinhaushalt nicht übermäßig aktiviert werden würde. Können Sie mir weiterhelfen ?? Liebe Grüsse !!

 
  • Horst Angerbauer
  • 02.07.2011 22:05

locker abgenommen

ich habe bei der AOK eine Ernährungsberatung mitgemacht.Schon nach zwei Sitzungen,war mir das Prinzip der empfohlenen Ernährungsumstellung klar geworden.ganz einfach Ballaststofe +Obst+Gemüse Roh oder gekocht und ganz wenig Fett/Öl!!!!! Ich habe nicht gehungertund es ist lecker. Ich kann es fast selbst nicht glauben-Ich habe mich schlanker gegessen.tägich viel 0.5-1Kg so habe ich in 5Wochen von 89Kg auf heute 89,5Kg meuin Gewicht reduziert. Ich bin männlich .67 J alt und hatte zu Viel Bauchumpfang. Jezt habe ich Scon neue Jeans gekauft-natürlich ein Größe kleiner. Beflügelt durch den Erfolg habe ich noch einen Joggingkurs bei der AOK mitgemachtund laufe jetzt jeden zweiten Tag auch alleine! DasLetztere hätte ich nie von mir geglaubt. Ich bin happy und fühle mich richtig wohl-auch durch den Sport. Ich glaube den Richtigen Weg für mich gefunden zu haben. Horst Angerbauer

 
  • Sabine Drexler AOK Baden-Württemberg
  • 11.05.2011 08:41

Gesunde Sattmacher

Auf die Regeln der Deutschen Gesellschaft für Ernährung können Sie auch bei der Gewichtsabnahme setzen. Um langfristig Gewicht abzunehmen, geht es darum, dass Sie sich an ein gesundes und ausgewogenes Essverhalten gewöhnen. Dazu zählen Kohlenhydrate (ca. 50-60% Ihrer täglichen Energieaufnahme) genauso wie das Fett (ca. 15-20% Ihrer täglichen Energieaufnahmen). Beim Fett entspricht das einem Fettverzehr von etwa 60-70g täglich. Wichtig ist immer das Sie sich nicht zu einseitig ernähren, sondern auf eine gesunde Mischung achten. Ihre AOK vor Ort steht Ihnen hierbei gerne unterstützend zur Seite.

 
  • simini
  • 08.05.2011 19:24

Komentar von Frau Belz

Hallo. Ich schließe mich der Frage von Frau Belz an. Bei vielem hört man das man auf Kohlnh. nicht verzichten aber sie reduzieren soll. Was stimmt nun wirklich wenn man Gewicht reduzieren möchte ??? Mfg Micha

 
  • Gabriele Belz
  • 16.09.2010 14:11

Gewicht abnehmen

Ich habe mich wegen gesundem Abnehmen bei der Apotheken Umschau ebenfalls informiert.Die sagen ich soll überhaupt keine Kohlenhydrate zumir nehmen,also das Gegenteil.Was soll ich jetzt glauben oder tun?

 
  • Anneliese Ehrlich
  • 30.06.2010 10:45

Durstlöscher

Sie haben als Durstlöscher Wasser, Schorle´s und Tee vorgeschlagen. Wie sieht es mit Buttermilch, Milch oder Ayran(sauere Trinkmilch) aus???

 

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