Eisstockschießen ähnelt in seinen Regeln dem französischen Boulespiel. Jedes Team tritt mit vier Spielern an, die alle einen eigenen Eisstock (bestehend aus Stockkörper, Stiel und Laufsohle) besitzen. Ziel ist es, den eigenen Stock möglichst nah an die Daube, einen runden Hartgummipuck, zu setzen oder besser platzierte Stöcke des Gegners aus dem Feld zu schießen. Das Team, das am Ende eines Durchgangs den bestplatzierten Stock hat, erhält Punkte. Nach sechs Kehren folgt die Endabrechnung. Die Mannschaft mit den meisten Punkten verlässt als Sieger das Eis.
Wer zuletzt lacht ...
Das Besondere am Eisstockschießen ist, dass jeder noch so schöne Spielzug vom Gegenspieler ganz schnell zunichte gemacht werden kann. Schmiegt sich der eigene Stock gerade noch perfekt an die Daube, kann er schon mit dem nächsten gut platzierten Schuss des Kontrahenten in Windeseile aus dem Zielfeld und damit ins punktemäßige Niemandsland befördert werden. Der alte Spruch „Wer zuletzt lacht, lacht am besten“ könnte demnach als Motto der Sportart gelten. Andere finden die Bezeichnung „Mensch ärgere dich nicht auf dem Eis“ passender.
Damit Sie sich nicht ärgern müssen, sondern nur lachen können, wenn Sie sich im Eisstockschießen probieren, geben wir Ihnen die wichtigsten Informationen mit aufs Eis.
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