Was tun, wenn nichts mehr geht?

Immer mehr Menschen sind dem Druck am Arbeitsplatz nicht mehr gewachsen und werden krank. Was genau bedeutet die Diagnose „Burn-out“?

Bild Thema Burnout
Facebook Icon Twitter Icon

Diagnose

Laut einer Studie des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) ist in Deutschland die Zahl der Krankheitstage wegen Burn-out zwischen 2004 und 2010 um das 9-fache gestiegen. Betroffen sind in erster Linie Frauen und Menschen, die in erzieherischen oder therapeutischen Bereichen arbeiten. Menschen, die unter Burn-out leiden, fühlen sich ständig ausgelaugt und erschöpft. Hinzu kommt meist eine Vielzahl körperlicher Beschwerden. Deshalb gilt: Wer die Warnzeichen von Seele und Körper erkennt und ernst nimmt, kann eine Menge tun, um der Stressfalle zu entkommen.

Keine eindeutigen Ursachen und Auslöser

Bislang konnten die Wissenschaftler keine eindeutige biologische Ursache für Burn-out feststellen. Die Krankheit ist daher bis heute nicht offiziell anerkannt. Wissenschaftler gehen davon aus, dass ein stetig erhöhter Stresspegel das Burn-out-Risiko maßgeblich beeinflusst. Auslöser dafür können anhaltende Belastungen am Arbeitsplatz, fehlende Anerkennung oder Mobbing sein. Auch permanenter Druck im Privatleben kann Burn-out begünstigen etwa durch die Pflege von Angehörigen oder dauerhafte Konflikte in der Familie.

Zurück zur vorangegangenen Seite 1  I 2 I 3 Weiter zur folgenden Seite
     

Thema im Überblick:

Kommentare lesen

0 Kommentare

Kommentar schreiben

   
Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich, um eine Bewertung abzugeben oder zu kommentieren.

Netiquette

Netiquette

Wir freuen uns über Ihr Interesse und darüber, dass Sie uns Ihre Meinung sagen möchten! Damit Nutzerbeiträge und Kommentare für alle lesenswert und angenehm bleiben, gelten ein paar Spielregeln. Bitte halten Sie sich an diese Regeln und tragen Sie so zu einem niveauvollen Diskussionsklima bei.

Der Ton macht die Musik

Bitte zeigen Sie Respekt gegenüber Autoren und anderen Nutzern. Vermeiden Sie in Ihren Kommentaren Inhalte, die rechtswidrig, schädigend, missbräuchlich, belästigend, vulgär, hasserregend, rassistisch, diffamierend, beleidigend oder in sonstiger Weise zu beanstanden sind.

Jeder kann Ihre Meinung lesen

Das Internet ist weltweit für jeden zugänglich. Das heißt, jeder hat hier die Möglichkeit Ihre Kommentare zu lesen. Deswegen sollten Sie auch zu 100 Prozent hinter dem stehen, was Sie schreiben. Damit Ihnen durch Ihre Meinungsäußerungen im Nachgang kein Schaden entsteht.

Keine Werbung

Die Kommentarfunktion dient dem Meinungs- und Informationsaustausch. Es dürfen keine Inhalte veröffentlicht werden, die der kommerziellen Werbung dienen oder das Copyright Dritter verletzen.

Keine persönlichen Daten

Es ist unzulässig, Informationen wie Kontaktadresse, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse einer Person einzutragen. Dazu gehört auch die Angabe von IP-Adressen.

Redaktionelle Kontrolle

Die AOK-c@re-Redaktion behält sich vor, beleidigende, werbliche, strafbare oder in anderer Form unangemessene Kommentare zu kürzen oder zu löschen. Der Nutzer wird darüber nicht vorher informiert.

(0   Bewertungen)
     
     
 
close
close
close
Ihre Lesezeichen