Wer bis spät in die Nacht vorm Computer hockt, riskiert seinen gesunden Schlaf. Das vermuten Schlafforscher der Charité Berlin. In Studien haben sie herausgefunden, dass die Wirkung einer zehnminütigen Badezimmerbeleuchtung auf unsere Augen schon ausreicht, um die Produktion des Schlafhormons Melatonin zu behindern. Und genauso verhält sich das vermutlich beim Blick in den PC.
Surfen kostet Schlaf
Das Phänomen kennt sicher jeder: Man schlurft nachts zur Toilette. Macht das Flur- und Badlicht an und plötzlich ist man wieder glockenwach. Die Arbeitsgemeinschaft Schlafforschung der Charité Berlin glaubt, dass es sich mit der abendlichen Computerbenutzung genauso verhält. Melatonin wird unter anderem in der Netzhaut des Auges gebildet und unter Einfluss von Dunkelheit vermehrt ausgeschüttet. Das helle Computerlicht, das unmittelbar auf die Augen wirkt, signalisiert dem Körper dagegen, dass Tag ist. Die Folge: Der Körper kann sich nicht auf den Schlaf vorbereiten.
Ruhe bringt Schlaf
Wer also am nächsten Tag fit sein muss, der schaltet abends rechtzeitig den Computer aus. Wenn Sie noch für ein Referat oder eine Klausur lernen müssen, dann dimmen Sie die Helligkeit Ihres Bildschirms oder drucken die Unterlagen einfach aus. Noch besser wäre, wenn Sie zur Ruhe kommen und anstrengende Aktivitäten vermeiden, dann müssen Sie abends im Bett auch keine Schäfchen mehr zählen.
Linktipp
- Die „Initiative Gesunder Schlaf“ gibt Tipps bei Schlafstörungen
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