Jetzt ein kühles Blondes! In keiner anderen Jahreszeit schmeckt Bier so erfrischend wie im Sommer. Wer den herzhaft-herben Geschmack schätzt und gerne „pro Gesundheit“ trinkt, findet in alkoholfreien Bieren eine Alternative. Besonders die alkoholfreien Weizen scheinen es unserer biertrinkenden Nation angetan zu haben. Obwohl der Pro-Kopf-Verbrauch der Deutschen im Biertrinken rückläufig ist, steigt er beim Weizen ohne Umdrehung kontinuierlich an.
Laut einer Untersuchung von Stiftung Warentest haben diese Biere viel Gutes in sich. Hefeweizen, ob mit oder ohne Alkohol, ist reich an Mineralien wie Natrium, Kalium, Magnesium, Kalzium und Phosphor sowie an den Vitaminen B6 und B12. Der hohe Wasseranteil im Bier füllt Wasserdefizite im Körper schnell wieder auf. Die isotonische Wirkung unterstützt das noch. Und mit dem Argument, so kalorienarm wie eine Apfelsaftschorle zu sein, greifen auch figurbewusste Genießer gerne zu.
Versteckter Alkohol
Aber was da so golden im Glas glänzt, ist noch lange nicht der Stein der Weisen für diejenigen, die ihren Alkoholkonsum minimieren wollen. Denn auch alkoholfreies Weizen hat noch den ein oder anderen Prozentpunkt. Um genau zu sein: bis maximal 0,5 Volumenprozent. Das ist der Grenzwert für alkoholfreies Weizen, damit es gesetzlich noch als dieses gilt. Zu einer Kennzeichnung sind die Hersteller daher nicht verpflichtet.
Die Vergärung der Rohstoffe bildet automatisch Alkohol. Bei der Herstellung wird der Vergärungsprozess entweder frühzeitig abgebrochen oder der Alkohol wird nachträglich entzogen. Ein Rest bleibt aber immer enthalten, vor allem um den Geschmack abzurunden.
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